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Dabei handelt es sich überwiegend um eine genetisch bedingte Schwerhörigkeit.

Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft, beispielsweise Röteln, Zytomegalie (CMV), Toxoplasmose, oder Komplikationen bei der Geburt können ebenfalls Ursache frühkindlicher Hörstörungen sein. Auch im weiteren Verlauf der Entwicklung kann das Gehör nachhaltig geschädigt werden. Mittelohrentzündungen, aber auch Infektionskrankheiten wie Masern, Mumps, Röteln oder Scharlach gehören zu den häufigsten Ursachen später auftretender Hörstörungen.

Wenn das Kind zum Zeitpunkt der Erkrankung bereits spricht, besteht die Gefahr, dass solche Hörstörungen längere Zeit unbemerkt bleiben. Da das Hörsystem gerade in den ersten drei Lebensjahren entscheidend ausreift, ist es wichtig, angeborene Hörstörungen so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Nach dieser sogenannten sensiblen Phase verlangsamt sich das Hören-Lernen und wichtige Entwicklungen können - je nach Zeitpunkt einer Diagnose und Behandlung - dann nur noch teilweise und mühsam aufgeholt werden. Auch wenn sich angeborene Hörstörungen meist nicht heilen lassen, so können die heutigen Behandlungsmöglichkeiten in Form von Hörtraining und Hörhilfen hörgeschädigten Kindern in den meisten Fällen eine weitestgehend normale Sprachentwicklung ermöglichen.

Ihre Beobachtungen sind wichtig. Es ist wichtig, dass Sie als Eltern das Verhalten Ihres Kindes aufmerksam beobachten und vor allem im Säuglings- und frühen Kleinkindalter seine Hörfähigkeit immer wieder einmal auf die Probe stellen.

 

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